Wie bist Du damals auf die RheinFlanke aufmerksam geworden?
Ich habe die RheinFlanke im Juli 2019 bei einem Kochabend bei uns in der Frauenunterkunft kennengelernt. Zusammen haben wir Pizza gebacken. Zwei Mitarbeiterinnen haben uns das RheinFlanke Frauenprojekt Kompetenz Café vorgestellt. Dort habe ich dann mitgemacht.

Was hat Dir in dem Frauenprojekt besonders gefallen?
Wir haben zusammen gekocht, gelacht und sie haben mich motiviert, meine Interessen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zum Beispiel, dass ich weiterhin Sport machen und meine Trainer-Lizenz nutzen soll. Ich habe dann damit angefangen bei der RheinFlanke, ein Frauen-Fitness-Angebot anzuleiten.

Und wie war das für Dich?
Anfangs war ich nervös. Aber sie haben mich immer wieder motiviert und mir gesagt, dass ich das sehr gut mache und das hat mir viel Mut und Kraft gegeben, weiterzumachen.

Wie hat Dich die RheinFlanke in Deinem Leben sonst noch unterstützt?
Sie haben mir dabei geholfen, mich darüber zu informieren, wo ich eine Ausbildung machen kann. Wir waren zum Beispiel zusammen bei der Jugendberufsagentur Schöneberg und wir haben uns darüber informiert, was ich später machen kann.

Und was möchtest Du gerne machen?
Wenn ich mit der Schule fertig bin, möchte ich gerne eine Ausbildung zur Hotelfachfrau oder Zugführerin machen.

Was begeistert Dich an diesen Berufsbildern?
Mir macht es Spaß mit Menschen zu arbeiten und verschiedene Sprachen zu sprechen. Das kann ich in einem Hotel gut machen. Zugführerin zu sein ist einfach ein Traum von mir. Ich habe in diesem Bereich zwar noch keine Erfahrungen gesammelt, aber ich stelle es mir sehr spannend vor. Ich liebe die Uniform. Ich liebe es, in einem Zug unterwegs zu sein.

Was hat sich durch die Arbeit mit der RheinFlanke in Deinem Leben verändert?
Die Betreuerinnen haben mir mehr Selbstvertrauen und Kraft gegeben. Sie haben es mir ermöglicht, Dinge zu tun, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie erreichen kann. Zum Beispiel im Sport: Ich habe zwar eine Lizenz zur Übungsleiterin gemacht, aber ich hätte nie gedacht, dass ich auch unterrichten kann. Die Betreuerinnen haben mir immer wieder gesagt, dass ich das schaffen kann und mich unterstützt, wenn ich mal Hilfe gebraucht habe. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

[amy]

Auf ihrem Werdegang wurde Salimatou Kamara von RheinFlanke Mitarbeiterin und Fachreferentin Sara Penzar begleitet. Heute sagt sie über Salimatou: