Bereits seit August 2015 ist das Projekt H.O.P.E. Teil des Programms der RheinFlanke gGmbH. Mit der Unterstützung vieler RheinFlanke Förderer und Partner konnte nun endlich der offizielle Auftakt des Projekts gefeiert werden.

Das Projekt H.O.P.E. ist ein niederschwellig Integrationsprojekt für von Flucht betroffene Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel die Teilnehmer erfolgreich in den lokalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu vermitteln. Seit Januar 2016 fördern die HIT Stiftung, die IHK-Stiftung Köln, der Ford Motor Company Fund, die RheinEnergie Stiftung, die Victor-Rolff Stiftung und die Bürgerstiftung Köln das Projekt und sichern so dessen Fortbestehen.„H.O.P.E. steht für Help, Opportunity, Peace und Empathy – Hoffnungen, mit denen viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen und die das Projekt schenken will. Die vielen Einzelerfolge unserer Teilnehmer zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Für die große Unterstützung der neuen Förderer bin ich daher sehr dankbar!“, so Projektinitiator Benjamin Meßner.

Bei der Stiftung der Industrie- und Handelskammer zu Köln fand nun die offizielle Auftaktveranstaltung für das Projekt statt. Nach der Begrüßung durch den IHK-Stiftungsvorstand Christopher Meier, stellte RheinFlanke Geschäftsführer Sebastian Koerber gemeinsam mit den Projektverantwortlichen und dem Sportkommentator Tom Bartels die Flüchtlingsarbeit im Rahmen des Projekts H.O.P.E. vor. Im Anschluss präsentierten sich die neuen Förderer und Partner, und betonten die Wichtigkeit der Flüchtlingshilfe für Deutschland. Außerdem berichteten Projektteilnehmer von persönlichen Erfolgen, die sie durch H.O.P.E. erzielen konnten. Rapper Amir Parsa Samim, der vor Verfolgung aus dem Iran floh, bedankte sich herzlich mit den Worten: „Durch H.O.P.E. kann ich die Freiheit leben, die mir im Iran verwehrt wurde!“ Bevor sich die Teilnehmer dann in Einzelgesprächen weiter austauschten, verlieh eine kurze musikalische Darbietung von Amir der Veranstaltung einen besonderen Abschluss. Um diese wichtige Netzwerkarbeit weiter zu fördern, sollen regelmäßige Treffen in gleichem Rahmen folgen.[yg]