Die Ruhr Games sind ein Sport- und Kulturfestival, das nun bereits zum zweiten Mal in der Metropole Ruhr stattfand.
An den drei Festivalstandorten in Dortmund, Hagen und Hamm gab es für die über 7000 Teilnehmer_innen und knapp 60.000 Besucher_innen eine bunte Mischung aus Sport, Musik und Kultur zum Anschauen und Mitmachen. Die Veranstaltung und vor allem das dazugehörige Jugendcamp standen ganz im Zeichen der internationalen Begegnung. Jugendliche aus 26 Nationen reisten dafür in das Ruhrgebiet und nahmen an verschiedenen Workshops und Sportkursen, die den interkulturellen Austausch und das gegenseitige Verständnis fördern sollen, teil.
Neben dem Camp in Hamm fanden in Dortmund und Hagen ein großes Musikfestival mit bekannten deutschen Künstlern_innen, wie den Sportfreunden Stiller und Lena, sowie internationale Sportwettkämpfe, vor allem in Trendsportarten wie BMX und Parkour, statt. Viele spannende sportliche Aktionen luden die Besucher_innen und Festivalteilnehmer_innen außerdem zum Ausprobieren ein.
Mit 40 Jugendlichen aus dem Integrationsprogramm HOPE besuchte auch die RheinFlanke gGmbH das Festival und wohnte acht Tage lang im internationalen Jugendcamp.
Einer der jungen Teilnehmer war auch der 21-jährige Fadi Sarmini. Fadi stammt aus Syrien und lernt bereits seit 2016 im RheinFlanke Programm HOPE. Hierin hat er unter anderem Sprachkurse besucht, spielt in einer Basketballmannschaft und hat vor Kurzem einen Bundesfreiwilligendienst absolviert. Von seinen Erlebnissen auf den Ruhr Games und vor allem in dem internationalen Jugendcamp berichtet er hier nun selbst:
„Für mich war es ein großes Glück, bei dem Jugendcamp in Hamm dabei sein zu dürfen. Ich hatte eine super Woche. Ich habe mich sehr gefreut, dort so viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen und mit ihnen zu reden. Wir haben zusammen gegessen, gespielt und viel gelacht. Ich fand es cool, dass wir alle dort so eng und friedlich zusammengelebt haben. Das ist Integration! So etwas hatte ich früher nie in meinem Leben. Ich habe im Jugendcamp sehr viel Neues erlebt und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder kommen kann. Danke an die RheinFlanke und alle, die die Ruhr Games organisiert haben.“
Für die Veranstalter der Ruhr Games, den Regionalverband Ruhr und das Projekt Ruhr Games, war das Event ein ebenso großer Erfolg, mit dem sie einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Verständnis und damit auch zur Integrationsarbeit in Deutschland geleistet haben.[yg]