Die Kölner Südstadt tanzt für Toleranz
Einen Tag vor der Bundestagswahl im September lud der Verein Alaafparade zu einer Demonstration für Respekt, Offenheit und ein friedliches Zusammenleben ein. Unter dem Motto „Drop Beats not Bombs! Die Kölner Südstadt tanzt für Toleranz!“ demonstrierten und tanzten etwa 400 Menschen gemeinsam in der Domstadt. Die Veranstaltung begann am frühen Nachmittag mit einer Kundgebung auf dem Chlodwigplatz. Begleitet von einem kleinen mobilen Soundsystem, interkultureller Musik und vielen Tanzgruppen machte sich der etwas andere Demonstrationszug dann auf den Weg zum Eierplätzchen am Römerpark. Dort folgten zum Abschluss Live Musik und weitere Tanzperformances. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke schlossen sich immer mehr Menschen jeden Alters und jeder Kultur der Demonstration an und nutzten die besondere Gelegenheit zum Austausch über Interkulturalität in Köln.
Mit der Gruppe „International Dancers“, die Teil des Integrationsprogramms HOPE ist, nahm auch die RheinFlanke gGmbH an der Alaafparade teil. Die jungen Tänzer und Tänzerinnen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Tadschikistan waren begeistert von der offenen und ausgelassenen Stimmung und freuten sich über die Möglichkeit ihr Talent vor Publikum zu präsentieren.
„Als gemeinnützige Organisation und vor allem als Jugendhilfeträgerin, die sich in den letzten Jahren auch verstärkt für die Flüchtlingshilfe einsetzt, stehen wir für eine offene gesellschaftliche und politische Haltung. Daher unterstützen wir sehr gern das Engagement der jungen bürgerschaftlichen Vereinigung Alaafparade e.V. und haben uns gefreut an der Tanzdemonstration teilnehmen zu dürfen“, erklärt RheinFlanke Geschäftsführer Sebastian Koerber.[yg]