Seit 2015 haben die Trägerinnen und Träger der Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen viele Projekte und Hilfsaktionen für geflüchtete Kinder und Jugendliche umsetzen können, dennoch bleibt viel zu tun.
Mit dem Ziel die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe für junge Geflüchtete noch weiter zu verbessern trafen sich im Februar Vertreter_innen der Landes- und Kommunalpolitik, Fachkräfte und Ehrenamtliche sowie Organisationen und Träger_innen für Jugendhilfe und Integrationsarbeit zu einer Fachtagung in Mülheim an der Ruhr. Unter dem Motto Viel erreicht! Viel zu tun! wurden hier die Ergebnisse der Jugend- und Jugendsozialarbeit aus den vergangenen Jahren resümiert und die unterschiedlichen Ansätze der geladenen Organisationen und Träger_innen präsentiert.
Auch die RheinFlanke war als Jugendhilfeträgerin mit ihrem umfangreichen Integrationsprogramm HOPE zu Gast und erfuhr großes Interesse durch die zahlreichen Besucher_innen. Die RheinFlanke sieht in der Migration und der Integration von Geflüchteten große Chancen für den deutschen Arbeitsmarkt, vor allem in Bezug auf den Fachkräftemangel, und engagiert sich daher besonders im Bereich der Ausbildungsförderung. Mit speziellen Jobcoachingangeboten, wie zum Beispiel die HOPE Academy, und sportbasierten Kompetenztrainings, wie SouveränPlus, fördert die Jugendhilfeträgerin die Arbeitsmarktreife junger Menschen.
„Die Fachtagung war für uns eine tolle Möglichkeit uns über die Perspektiven, aber auch über die Grenzen unserer Arbeit mit anderen Organisationen und Fachkräften auszutauschen. Dafür möchten wir uns nochmals herzlich bei den Veranstaltern und Veranstalterinnen, der AGOT NRW e.V., dem Landesjugendring NRW e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, dem Paritätisches Jugendwerk NRW und dem Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V., bedanken“, erklärt Laura Mayer, Fachreferendarin der RheinFlanke gGmbH.[yg]