Mit dem Integrationsprojekt HOPE möchte die RheinFlanke gGmbH jungen Menschen mit Fluchterfahrung neue Hoffnung schenken. Dabei bauen speziell geschulte Integrationslotsen über verschiedene Sportangebote Kontakt zu den Teilnehmern auf, lernen ihre Bedürfnisse kennen und können sie so in der weiteren gemeinsamen Arbeit individuell fördern. Eines dieser Angebote ist der RheinFlanke Tanzkurs für Mädchen. Der Kurs findet seit März 2016 zweimal wöchentlich statt und wird von den RheinFlanke Mitarbeiterinnen und ausgebildeten Tanzlehrerinnen Marie Koerber und Ines Schmidt geleitet. Zur Zeit nehmen ca. 20 Mädchen im Alter von neun bis 17 Jahren regelmäßig an dem Training teil und durften ihr Können bereits auf mehreren Veranstaltungen präsentieren.
Dank des Engagements des Landschaftsverbands Rheinland endete das Jahr für die Tanzgruppe nun mit einem besonderen Höhepunkt. Im Dezember durften die jungen Tänzerinnen ein sportliches Wochenende in der Eifel verbringen.
Gemeinsam mit ihren Trainern und Betreuerinnen fuhren 15 Mädchen aus dem Projekt für drei Tage in den Eifelort Nideggen. Dort erlernten sie unter professioneller Anleitung neue Schritte und Choreographien in verschiedenen Workshops.
Neben dem anstrengenden Sportprogramm waren auch die Besichtigung der Burg Nideggen, viele Spaziergänge in die unbekannte Eifler Natur und etwas Deutschunterricht Teil des Ausflugs.
„Nicht nur für die Mädchen war das Wochenende ein ganz besonderes Erlebnis. Ich habe selten so viel Dankbarkeit erfahren. Es war toll zu beobachten, wie das Tanzen zugleich das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen stärkt und die Kinder auch als Gruppe noch enger zusammenwachsen lässt. Einfach schön!“, berichtet RheinFlanke Mitarbeiterin Ines Schmidt.
Als langjähriger Förderer und Partner der RheinFlanke gGmbH unterstützt der Landschaftsverband Rheinland das Projekt HOPE und ermöglichte diesen Ausflug für die jungen Tänzerinnen aus Afghanistan, dem Irak, Nigeria, Serbien, Syrien und dem Iran.[yg]