Das Festival 16 der gemeinnützigen Organisation streetfootballworld ist eine internationale Feier des Fußballs für benachteiligte junge Menschen. In diesem Jahr lud die Gastgeberorganisation Sport dans la Ville nach Frankreich ein und brachte so über 500 Menschen aus aller Welt für dieses unvergesslichen Ereignis zusammen.
Inmitten von kulturellen Workshops, internationalen Begegnungen und einem Fußballturnier fanden sich vier Jugendliche aus dem RheinFlanke Standort Bedburg wieder. In Begleitung von einem Young- und einem Delegationsleader verbrachten die Vier eine Woche in Lyon. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einer Sightseeing-Tour in der Altstadt, gemeinsamen Fußballschauen sowie einer gelungen Eröffnungs- und Abschlussfeier.
Um die Idee eines partizipativen Turniers zu unterstützen, reiste Kaziwah Ahmadi, die Youngleaderin der RheinFlanke Delegation, bereits vier Tage vor Beginn zum Festivalstandort an die Saône. Gemeinsam mit weiteren 45 Youngleadern wurde Kaziwah in die Vorbereitung und die Umsetzung des football3-Turniers intensiv eingebunden und stand den Mannschaften als Mediator vor und nach den Spielen unterstützend zur Seite. „Neben den inspirierenden Begegnungen und der tollen Atmosphäre war auch der Austausch mit Andreas Görgen vom Auswärtigen Amt eine tolle Erfahrung für mich“, so Kaziwah.
Als Delegationsleader war RheinFlanke Mitarbeiter Arne Dreyer ebenfalls aktiv in die Gestaltung der Veranstaltung eingebunden. Im Rahmen des Festivals fand eine „Football for Good“ – Workshopreihe statt, in welcher Arne Dreyer zwei praktische Angebote zum Thema „Impuls- und Frustrationskontrolle“ leitete. Darüber hinaus präsentiere er zusammen mit den Verantwortlichen der streetfootballworld gGmbH und den gemeinnützigen Organisationen CAIS aus Portugal, Sport dans la Ville aus Frankreich, Sport 4 Life aus Großbritannien und Red Deporte y Cooperacion aus Spanien das Projekt Team Up for NEETS, welches von der EU gefördert wird.
„Wenn wir uns als Delegation der RheinFlanke auf dem Festival 16 aktiv einbringen und andere Kulturkreise kennenlernen konnten, neue Kontakte geknüpft haben und am Ende niemand zurück nach Hause wollte, dann spricht das für eine rundum gelungen Zeit, die ohne das Engagement aller Beteiligten, der Sponsoren, wie der Pro SKY AG, streetfootballworld und Sport dans la Ville sicher nicht möglich gewesen wäre“, resümiert Arne Dreyer den Erfolg des Festivals.[adr]