Die RheinFlanke feiert Abschluss des internationalen Projekts Team up for NEETs in Brüssel
Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen der heutigen Zeit wirken sich vor allem auf die Zukunft der jungen Europäer_innen aus. Jugendarbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung sowie physische und psychische Erkrankungen sind nur einige der negativen Folgen. Um jungen Menschen in Europa in dieser Situation bedarfsgerechte Hilfestellungen bieten zu können, hat die streetfootballworld gGmbH das Projekt Team up for NEETs initiiert. NEET bedeutet „not in employment, education or training“ und bezieht sich auf junge Erwachsene im Alter von 15 bis 29 Jahren, die sich weder in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis noch in schulischer Ausbildung befinden.
In einem Zeitraum von 2 Jahren fand im Rahmen des Projekts ein intensiver Austausch zwischen neun erfahrenen Jugendhilfeorganisationen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Portugal, Spanien und Ungarn zu den Themen Sport, informelle Bildung, Arbeit und Ausbildung statt. Ziel des Projekts war ein gemeinsames Toolkit, welches anhand von Best-Practice-Modellen die Möglichkeiten zur Verbesserung der Berufsfähigkeit von jungen Menschen durch sportbasierte Integrationsprogramme erklärt. Das Toolkit enthält international anwendbare Methoden und gemeinsame Standards, die zum ersten Mal auch eine einheitliche Bewertung der Wirksamkeit von Berufsförderungsprogrammen ermöglichen.
In der Vertretung des Bundeslands Nordrhein-Westfalen in Brüssel feierte das Projekt Team up for NEETs nun seinen erfolgreichen Abschluss. Dazu besuchten Vertreter_innen aller neun teilnehmenden europäischen Organisationen die belgische Landeshauptstadt. Als Vertreter der RheinFlanke gGmbH arbeitete Abteilungsleiter Arne Dreyer in dem internationalen Projekt. Gemeinsam mit Atifa (20), einer Teilnehmerin des RheinFlanke Integrationsprogramms HOPE, stellte er zum Abschluss in Brüssel nochmals die Jobcoaching-Angebote und den Bundesfreiwilligendienst der RheinFlanke vor. Beide Programme wurden als Erfolgsmodelle ebenfalls in das Toolkit aufgenommen.
„Wir sind sehr stolz, dass sich die Arbeit der RheinFlanke und unser Ziel, Menschen ins Berufsleben zu integrieren, nun auch in dem Projekthandbuch widerspiegelt. Das Toolkit ist das Ergebnis der intensiven Arbeit aller Beteiligten. Ich bin mir sicher, dass es für Organisationen im Bereich Sport und Ausbildungsfähigkeit eine wertvolle Hilfe sein wird“, erklärt Arne Dreyer.[yg]

Das Team up for NEETs Toolkit ist hier erhältlich!