Gemeinsam mit der WvM GmbH konnte die RheinFlanke ihre neue Begegnungsstätte nun feierlich eröffnen. Zukünftig steht dem Jugendhilfeträger ein eigener Raum für die vielfältige Arbeit in seinen Integrationsprojekten zur Verfügung.
Die Kölner Immobilien- und Projektgesellschaft WvM ist bereits seit einiger Zeit Förderer der RheinFlanke gGmbH und unterstützt mit ihrer eigenen Stiftung GEMEINSAM STARK FÜR KÖLNER KINDER verschiedene gemeinnützige Projekte, welche die Lebensbedingungen von Kindern in Köln verbessern wollen.
Im Rahmen dieses Engagements ermöglicht WvM nun auch die RheinFlanke Begegnungsstätte. Die neuen Räumlichkeiten werden von dem Jugendhilfeträger für verschiedene Integrationsangebote genutzt. Neben dem Ausbau von bereits existierenden Angeboten, wie Tanzunterricht für Mädchen und verschiedenen Fitnesskursen, sollen auch neue Projekte etabliert werden.
Ein integrativer Mathematikkurs gehört dabei ebenso zu dem neuen RheinFlanke Programm wie ein innovatives Spracherziehungskonzept als Vorbereitung auf die gesetzlich vorgeschriebenen Deutschkurse, die viele Flüchtlinge aufgrund der zu hohen Nachfrage noch nicht besuchen können. „Der Sprachkurs der RheinFlanke soll Schutzsuchenden die Möglichkeit geben, schon vor Beginn der Integrationskurse Deutschkenntnisse zu erwerben. Daneben ist das Sprachangebot auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, über die wir den Menschen eine Plattform geben möchten sich städteübergreifend kennenzulernen“, erklärt RheinFlanke Mitarbeiterin Johanna Jacobi, die das Angebot leiten wird.
Besonders in den Wintermonaten ist der neue Raum für die RheinFlanke von großer Bedeutung. „Einige Angebote, wie unsere Fitnesskurse, fanden bisher häufig draußen statt, da die Notunterkünfte nicht immer Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können. In Zukunft können wir wetterunabhängig trainieren und schaffen damit eine Regelmäßigkeit, die gerade für die Flüchtlinge sehr wichtig ist“, so Ines Schmidt, Fitnesstrainerin und Integrationshelferin bei der RheinFlanke gGmbH.
Natürlich dient der Raum auch außerhalb der Angebote als Anlaufstelle bei individuellen Fragestellungen der Projektteilnehmer und als interkulturelle Begegnungsstätte.[yg]