Eine Delegation aus sechs EU-Parlamentsmitgliedern besuchte im Rahmen einer NRW-Reise zum Thema Integrationsarbeit auch die Stadt Köln. In Zusammenarbeit mit der streetfootballworld gGmbH wurde den Politikern ein Einblick in die Arbeit der RheinFlanke, als einem der wichtigsten Träger für Jugendarbeit und Flüchtlingshilfe der Stadt, ermöglicht.
In einer Notunterkunft in Porz-Eil bietet die RheinFlanke gGmbH regelmäßig ein integratives Betreuungsprogramm für Kinder und Jugendliche an. Das bekannte Projekt BUS organisiert bereits seit langem die pädagogische Versorgung der jungen Bewohner. Durch das angeschlossene Integrationsprojekt H.O.P.E. können die Teilnehmer dann weiterführende Hilfe in Anspruch nehmen und werden in spezifische Förderangebote vermittelt.
Am Tag des Besuchs wurde den Politikern die Möglichkeit gegeben den Integrationsprozess vor Ort mitzuerleben. Begleitet durch die Mitarbeiter der RheinFlanke besichtigten sie zunächst die Unterkunft selbst und konnten so einen Eindruck von den Lebensumständen der Bewohner gewinnen. Im Anschluss erklärten einige Teilnehmer des Projekts H.O.P.E. genauer, was die Arbeit der RheinFlanke für sie persönlich bedeutet. Abschließend wurde dann gemeinsam Fußball gespielt, musiziert und getanzt. Diese Angebote gehören zum täglichen Programm der Integrationsprojekte in Köln-Porz.
„Hier wird wirklich wichtige Arbeit an der Basis geleistet!“, lobt EU-Parlamentsmitglied Petra Kammerevert die gemeinnützige Organisation. „Die RheinFlanke sorgt dafür, dass die Kinder nicht nur sportlich beschäftigt werden, sondern durch pädagogische Maßnahmen auch Sprache, Kultur und Toleranz erlernen.“
Die gesamte EU-Delegation war sehr beeindruckt von den Erlebnissen und begeistert von dem innovativen Arbeitskonzept der RheinFlanke, den Sport als Mittel zur Überwindung von kulturellen Grenzen zu nutzen.[yg]