Fußball und Fastenbrechen mit der RheinFlanke in Berlin
Kulturelle Integration spielt eine wichtige Rolle in dem innovativen Integrationsprogramm HOPE der RheinFlanke gGmbH. Der Träger für Jugendarbeit und Flüchtlingshilfe möchte gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen.
„In Deutschland leben zurzeit etwa 4,7 Millionen Muslime, ein Großteil der in den letzten Jahren vor Krieg und Armut geflüchteten Menschen stammen aus muslimischen Ländern – um eine ganzheitliche Integration zu ermöglichen, ist es wichtig für die verschiedensten Kulturen und deren Bräuche Öffentlichkeit zu schaffen, sodass jeder daran teilhaben kann. Der Sport und insbesondere der Fußball bieten dazu die besten Rahmenbedingungen“, erklärt Meron Gebrihiwet, Abteilungsleiter im Programm HOPE der RheinFlanke.
Gemeinsam mit dem Netzwerk „Fußball, Vielfalt, Perspektive“ und dem Online-Versandhändler Zalando veranstaltete die RheinFlanke nun den ersten Iftar Cup, ein integratives Fußballturnier mit gemeinsamem Fastenbrechen. 150 junge Erwachsene aus allen gesellschaftlichen Schichten spielten dabei nach den speziellen Fairplay-Regeln des internationalen RheinFlanke Partnernetzwerks streetfootballworld. Vor der Finalrunde wurde dann gemeinsam das traditionelle Fastenbrechen zum Ramadan, der Iftar, begangen.
„Es ist toll, wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenkommen und mehr über den anderen erfahren“, zeigte sich Mehmet Matur, Integrationsbeauftragter des Berliner Fußballverbands, begeistert über die gelungene Veranstaltung.
Am Ende des Wettbewerbs überreichte der Staatssekretär für Inneres und Sport Christian Gaebler den siegreichen Teams die Ehrenpokale.
Als Gewinner durften sich an diesem interkulturellen Abend jedoch alle Teilnehmer fühlen. Aufgrund des großen Erfolgs soll der Iftar Cup auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.[yg]