Welche Wünsche haben Kinder und Jugendliche in Meckenheim und welche Veränderungen sollte es ihrer Ansicht nach in der Stadt geben? Antworten auf diese Fragen erhofften sich Stadtverwaltung und die RheinFlanke gGmbH auf dem ersten Jugendforum „Mit.Reden“. Mehr als 70 Jugendliche folgten der Einladung in die Jungholzhalle, um mit Bürgermeister Bert Spilles, dem Ersten Beigeordneten Holger Jung, Jugendamtsleiter Andreas Jung und den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses auf „Augenhöhe“ zu diskutieren. „Wir haben ein Format der Jugendbeteiligung für Meckenheim gesucht, bei dem nicht über die Jugendlichen geredet wird, sondern mit ihnen“, so Initiator Andreas Müller von der RheinFlanke bei der offiziellen Übergabe der Ergebnisse an die Verwaltungsspitze der Stadt. „Die hohe Teilnehmerzahl und die konstruktiven Gespräche in den Themenninseln zeigen, dass wir genau richtig mit der Wahl dieses Formates lagen“, führt Müller weiter aus. Wünsche, Kritik, aber auch positive Rückmeldungen finden sich in der Mappe, die dem Ersten Beigeordneten jetzt überreicht wurden. Nach und nach sollen diese in den verschiedenen Ausschüssen besprochen werden und eine zeitnahe Rückmeldung an die Jugendlichen erfolgen. Erste Anregungen wie beispielsweise ein großes Sommerfest im Stadtteil Ruhrfeld, konnten von den Mitarbeiter_innen der RheinFlanke und des Mosaik Kulturhauses bereits umgesetzt werden.
Das Jugendforum Meckenheim bildete zugleich den Abschluss einer dreijährigen Förderphase durch den Asyl, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF).
[am]