Wie bist Du auf das Integrationsprogramm HOPE der RheinFlanke aufmerksam geworden?
Als ich damals nach Deutschland kam, wurde ich fast direkt in die Schule geschickt. Natürlich habe ich nichts verstanden. Eine Lehrerin hat mir dann von den Projekten der RheinFlanke erzählt und ich habe mich dort einfach gemeldet.

Und wie hat Dir die RheinFlanke dann geholfen?
Gemeinsam haben wir erst mal einen passenden Deutschkurs für mich gesucht. Da ich nicht viel Erfahrung mit dem Lernen in der Schule habe, war das gar nicht so einfach. Ich musste den Kurs mehrmals wechseln. Außerdem haben sie mir von der Fußballmannschaft erzählt. In meiner Freizeit habe ich auch schon in meiner Heimat öfter Fußball gespielt und fand die Idee toll, so neue Menschen kennenzulernen.

Wie gefällt es Dir in der Integrationsmannschaft?
Sehr gut! Ich spiele jetzt schon mehr als drei Jahre in der Mannschaft und habe viele neue Freunde gefunden. Im Team sind wir alle gleich, egal welche Sprache wir sprechen oder wo wir herkommen. Auf dem Fußballplatz verstehen wir uns einfach!

Wobei haben Dich die Mitarbeiter_innen der RheinFlanke noch unterstützt? Und hast Du auch an anderen Angeboten teilgenommen?
Zum Beispiel bei Terminen beim Arzt, der Schule oder bei Behörden und auch bei der Wohnungssuche helfen mir meine Betreuer immer. Jetzt wo ich schon mehr gelernt habe, nehme ich auch am Jobcoaching teil.

Du absolvierst jetzt bereits Deinen zweiten Deutschkurs. Hast Du schon eine Idee, wie es danach weitergehen soll?
Wenn ich dann noch besser Deutsch gelernt habe, möchte ich ein Praktikum machen. Ich würde später sehr gerne einen handwerklichen Beruf lernen, zum Beispiel Schuhmacher. Gemeinsam mit meinen Betreuern suchen wir schon nach einem Praktikumsplatz.

Was hat sich durch die Arbeit mit der RheinFlanke in Deinem Leben verändert?
Durch die RheinFlanke bin ich hier erst richtig angekommen. Wenn man die Sprache nicht versteht und einem keiner hilft, weiss man oft gar nicht, wie man anfangen soll. Ich habe jetzt immer jemanden, an den ich mich wenden kann und ich weiss, dass mir die Betreuer bei jeder Frage helfen werden. Ich gehe zur Schule, wohne nicht mehr in einer Notunterkunft und habe viele Freunde, mit denen ich meine Freizeit verbringe. Dafür bin ich der RheinFlanke sehr dankbar. Auch wenn ich mal einen festen Job habe, möchte ich auf jeden Fall weiter hier Fußball spielen und mit allen in Kontakt bleiben und vielleicht kann ich dann ja auch anderen helfen.

[yg]

Auf seinem Werdegang wird Zaher Akbari von RheinFlanke Mitarbeiter Jeff Gisimba begleitet. Heute sagt er über Zaher: