Die DOHLE Stiftung und die RheinFlanke gGmbH

Mit der Überzeugung, dass junge Menschen am Rande der Gesellschaft nicht sich selbst überlassen werden dürfen, gründete die Familie Dohle im Jahr 2003 die DOHLE Stiftung. Der Förderschwerpunkt der Stiftung liegt auf Programmen, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfen den Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf erfolgreich zu meistern. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen fördert die Kurt und Maria Dohle Stiftung seit 2014 auch die Projekte der RheinFlanke gGmbH.
„Die RheinFlanke unterstützt benachteiligte Jugendliche, die in unserer Gesellschaft viel zu oft keine echte Chance haben. Und das mit großem Erfolg Vom Bolzplatz in die Ausbildung und in eine selbstbestimmte Zukunft. Daher ist die DOHLE Stiftung ein engagierter und stolzer Förderer der Organisation“, so Felix Dresewski, Geschäftsführer der DOHLE Stiftung.
Die Stiftung ist für die RheinFlanke gGmbH auch deshalb eine besonders wichtige Partnerin, weil sie das gesamte Konzept der gemeinnützigen Organisation fördert und nicht an ein Einzelprojekt gebunden ist.

Förderung in der Praxis

Das RheinFlanke Konzept: PLAY – CONNECT – WORK
Mit dem innovativen Ansatz PLAY – CONNECT – WORK möchte die RheinFlanke benachteiligte junge Menschen in allen Bereichen ihres Lebens bestmöglich unterstützen und sie auf ihrem individuellen Weg in den Beruf begleiten.

PLAY
Vielfältige Freizeitangebote dienen dabei als Basis für soziales Lernen und den Aufbau einer vertrauensvollen und dauerhaften Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften der RheinFlanke.
So auch im neuen RheinFlanke Mädchenfußball-Angebot. Zurzeit baut die RheinFlanke ein Fußballteam für Mädchen mit Migrations- und auch Fluchthintergrund auf. Neben dem Sport erlernen die Spielerinnen hier wichtige soziale Werte und stärken ihr Selbstbewusstsein in einem sichern Umfeld und mit der Hilfe des erfahrenen Trainerteams.
Im Rahmen einer neuen Förderphase profitiert unter anderen dieses Projekt von der Unterstützung der DOHLE Stiftung.

CONNECT
Um nachhaltig gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, ist es besonders wichtig die Jugendlichen auch in soziale Regelsysteme weiterzuvermitteln. Dies können städtische Einrichtungen, Sportvereine oder ein ehrenamtliches Engagement sein.
Die RheinFlanke bietet jungen Menschen auch die Möglichkeit sich innerhalb der Organisation, zum Beispiel im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes oder ehrenamtlich in einem der Projekte, zu engagieren. Viele Veranstaltungen werden von den Jugendlichen mit geplant und auch durchgeführt. Auf diese Weise lernen sie Verantwortungsbewusstsein, werden zu Vorbildern für andere Teilnehmende und erfahren direkte Wertschätzung für ihre Arbeit.
Mit Hilfe der Förderung der DOHLE Stiftung fand in diesem Jahr zum Beispiel das Jugendforum MITREDEN! statt. Hier konnten Jugendliche auf Augenhöhe mit Vertretern_innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Themen diskutieren, die ihnen selbst wichtig sind. An der Planung und Durchführen waren die Jugendlichen aus den RheinFlanke Projekten maßgebend beteiligt.

WORK
Ein möglichst nahtloser Übergang von der Schule in den Beruf ist Ziel der Jugendarbeit der RheinFlanke.
Um die Jugendlichen dabei zu unterstützen, bietet die RheinFlanke verschiedene Fördermaßnahmen an. Das Jobcoaching-Programm, welches die DOHLE Stiftung ebenfalls unterstützt, ist eines dieser Angebote. Gemeinsam mit den Fachreferentinnen der RheinFlanke entwickeln die Teilnehmenden hier neue berufliche Perspektiven. Dabei werden ihre Interessen und bisherigen beruflichen Erfahrungen reflektiert und individuelle Stärken herausgearbeitet. Durch die Recherche von Weiterbildungsmöglichkeiten, Besuchen von Jobmessen und Bewerbungstrainings werden die jungen Menschen dann bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Darauf aufbauend kann die RheinFlanke dann potenzielle Arbeitgeber_innen mit den passenden Bewerbern_innen vernetzen.[yg]

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„Die DOHLE Stiftung begleitet uns seit Jahren. Als man dort von einer auslaufenden EU-Finanzierung hörte, sprang sie nach zugewandter und intensiver Prüfung ein, damit das Niveau und die Struktur unserer Begleitung junger Menschen in die Arbeitswelt nicht im Nichts endet. Für diese beeindruckende und nachhaltige Unterstützung sind wir der Stiftung sehr dankbar“, erklärt RheinFlanke Geschäftsführer Sebastian Koerber.

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