Die RheinFlanke unterzeichnet Charta der Vielfalt
Die Charta der Vielfalt ist ein grundlegendes Bekenntnis zum wirtschaftlichen Nutzen von Vielfalt und zu Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt und Gesellschaft. Mit der Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen und Organisationen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen zu respektieren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Im Jahr 2006 hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Schirmherrschaft für die Initiative übernommen. In diesem Jahr hat nun auch die RheinFlanke die Charta unterschrieben.

„Als gemeinnützige Organisation sind wir besonders stolz Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt zu sein. Unsere mittlerweile 12-jährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten immer wieder eine Quelle für innovative und kreative Lösungen bietet“, erklärt Sebastian Koerber, Geschäftsführer der RheinFlanke gGmbH die Intention der Unterzeichnung. Mit einer spannenden Aktion beteiligt sich das Team der RheinFlanke daher auch mit großem Enthusiasmus am sechsten deutschen Diversity-Tag am 05. Juni 2018.

RheinFlanke Aktion zum Diversity-Tag
Im Rahmen einer Klausurtagung, zu der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RheinFlanke für einen gemeinsamen Tag aus allen neun Standorten zusammen kamen, fanden Workshops zum Thema Diversity in der Arbeitswelt statt.
In kleinen zufällig zusammengestellten Gruppen konnten sich die Mitarbeiter_innen hier genauer mit den sechs Dimensionen von Vielfalt, Geschlecht, Nationalität, ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und Identität, auseinandersetzen und diskutierten deren Umsetzung in ihrem persönlichen Arbeitsumfeld. Anschließend gestalteten sie bunte Puzzleteile zu diesen sechs Themenfeldern. Dabei entstanden kleine Kunstwerke, die am Ende der Aktion zu einem großen Puzzle zusammengefügt wurden. Zum Abschluss wurde das “Teamwork“ gemeinsam begutachtet – die künstlerischen Ergüsse wurden interpretiert und es konnten Lob und Kritik an dem RheinFlanke Diversity-Management geübt werden.

Kritik
Bereits einen Monat vor dem Diversity-Tag hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit anonym Kritik an der Umsetzung der Charta der Vielfalt in ihrer Organisation zu üben und Verbesserungsvorschläge in eine „Diversity-Box“ einzuwerfen. Hier und auch in der Abschlussdiskussion am Ende der RheinFlanke Diversity-Aktion wurde besonders ein Kritikpunkt deutlich: Zwar arbeitet die RheinFlanke mit körperlich beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen und setzt sich für deren Inklusion ein, jedoch beschäftigt die Organisation zurzeit keine Menschen mit körperlicher Behinderung. „Daran muss sich etwas ändern!“, sagt Personalleiter Jakob Koerber, „Seit knapp einem Jahr verfügen wir nun auch über barrierefreie Büroräume und wollen Menschen mit körperlicher Behinderung gerne in unser Team aufnehmen. Noch in diesem Jahr macht ein Praktikant mit Querschnittslähmung den Anfang.“

Ergebnis
„Was uns alle hier vereint, ist der Sport und vor allem der Fußball. Am liebsten spielen wir natürlich selbst, aber auch neben dem Platz und im Stadion sind wir große Unterstützer“, beschreibt RheinFlanke Geschäftsführer Christoph Bex die Teamarbeit in seiner Organisation.
Ganz im Sinne der Fußball-Fankultur ist daher aus den Kunstwerken der Mitarbeiter_innen eine Stadionchoreografie entstanden:

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